WALLIS BIRD

Pressefoto // Klick für Druckauflösung // Credit: Jens Oellermann

Am Anfang ist die Wut – was im Falle von Wallis Birds neuem Album durchaus wörtlich gemeint ist. Denn „Woman“ ist zwar eine erhebende, erhabene, ergreifende Platte voller Liebe, Seele und Empathie – aber bis dahin war es ein weiter Weg und ein stetiger Kampf, den die irische Singer-Songwriterin erst für sich entscheiden musste. Genau das musikalisch zu vermitteln, entbehrt nicht einer gewissen Fallhöhe, derer sich auch Wallis auf charmante Weise bewusst ist. Wenn sie über Gefühle, die „Woman“ durchziehen, spricht, lacht sie oft laut auf, schüttelt den Kopf und sagt: „Oh Gott, ich klinge wie eine Hippie-Braut!“ Dass sie aber eben nicht wie eine verstrahlte Hippie-Braut klingt, sondern wie eine Kämpferin, ist ihrer Stimme und ihrem Gitarrenspiel ebenso zu verdanken wie ihrer Hinwendung zum Soul.

„Wenn man sich von dem negativen Blick löst, sieht man, dass jede unerfreuliche Entwicklung viele bunte, diverse leidenschaftliche Movements hervorbringt, die sich dem entgegenstellen“, so Wallis Bird über ihren Antrieb, ihr neues Album zu schreiben. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie mit diesem solch eine erstaunliche Wucht entwickelt, denn sie tut es aus einer starken Position heraus, an einem Punkt ihrer Karriere, der nun von Zusammenhalt und Liebe im Privaten wie im Beruflichen geprägt ist. Etwas, das sie ebenso erdet, wie es die Musik getan hat und ihrer explosiven Mischung aus Irish Folk, Rock, Pop und Soul den Weg ebnet. Wallis lebt seit Jahren glücklich mit ihrer Partnerin in Berlin, umgibt sich in ihrer Kunst mit Gleichgesinnten und Freunden – und hat ihre Karriere von Beginn an auf eigene Beine gestellt. Nachdem die ersten zwei Alben noch auf einem großen Label erschienen, ist sie seit dem dritten in Eigenregie unterwegs und erspielte sich ihr Standing vor allem durch mittlerweile über 800 Shows in neun Jahren – auf Touren, die sie durch Australien, Neuseeland, Japan, Kanada, USA und natürlich Europa führten: „Wer Wallis Bird schon einmal live gesehen hat, weiß: Es gibt kaum eine leidenschaftlichere, energiegeladenere, mitreißendere Performerin als die weißblonde Irin.“ (FM4)

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