CHRISTIANE RÖSINGER

Pressefoto  //  Klick für Druckauflösung // Credit: Dorothea Tuch

Ja, fast hat man das Gefühl eines Comebacks: Christiane Rösinger ist zurück! Dabei liegt ihr Debütsoloalbum „Songs Of L. And Hate“ gerade mal sechs Jahre zurück. Und es ist ja nicht so, als sei die Musikerin und Autorin in der Zwischenzeit komplett von der Bildfläche verschwunden. Zwei Bücher sind in der Zwischenzeit erschienen („Liebe wird oft überbewertet“, und „Berlin-Baku“), Hörbücher wurden aufgenommen, es wurde ausgiebig getourt, die monatliche Flittchenbar kuratiert, durch den Kiez flaniert und der eigene Garten bestellt. Nun also endlich das zweite Solo-Album mit neuen Liedern aus der Feder von Christiane Rösinger, instrumentiert, aufgenommen und produziert von Andreas Spechtl.
Ging es auf dem Vorgänger-Album und seinem Titel mit dem Buchstaben „L“ vor allem um die Liebe, dreht sich nun alles um das Leiden. Wobei Liebe und Leid ja oft genug eng beieinander im Bett der Pärchenlüge liegen. Aber Moment mal: „Lieder ohne Leiden“? Christiane Rösinger und Lieder ohne Leiden?! Wie soll das nur gehen?! Wer den Titelsong hört wird schnell feststellen: Gar nicht. Es bleibt ein Wunsch. Der Wunsch einer sensiblen Künstlerin, eben nicht schon wieder leiden zu müssen, um daraus ein wundenleckendes Lied zu machen.

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